Fast drei Jahre vergingen, in denen man sich fragen konnte: Was macht er wohl, dieser verträumte Typ mit den dunklen Locken und der dreckigen Stimme, der in seinen Songs mal traurig, mal sehnsuchtsvoll, manchmal auch ein wenig gequält klingt, wie einer, der gerade verlassen wurde? Und jetzt, endlich, ist es da: „Reframing“, das zweite Album von L‘AUPAIRE, auf dem er sich häutet wie eine Zwiebel und uns erzählt, wie es ihm ergangen ist in der Zwischenzeit. Die Kurzversion lautet L‘AUPAIRE, inzwischen 30 und Vater einer Tochter, ist erwachsen geworden. L’AUPAIRE hat sich mit „Reframing“ tatsächlich eine eigene Welt erschaffen, nicht nur inhaltlich, sondern auch musikalisch und visuell, weil er fast alles selbst gemacht hat: so hat er beispielsweise das Cover selbst gestaltet und auch die Songs selbst geschrieben und co-produziert. „Man kann durch das Album in meine Welt reinschlüpfen“, sagt er, und das ist ein Angebot, das man nun wirklich nicht ablehnen sollte.

Share

191744841_273011974512367_8137767787187674931_n