Bis es soweit ist, empfehlen wir noch einmal das neue Album der Soundtüftler um Pianist Charles de Boisseguin und Sängerin Flore Benguigui: „Tako Tsubo“ heißt es und verbindet spacigen Funk und das kühle Schillern des 80er-Pops mit einem modernen Spin und Lyrics, die es für jeden Song in englischen wie
auch in französischen Versionen gibt. Wer sein Wohnzimmer in einen Discofloor verwandeln will, dem sei vor allem der Song „Voodoo“ ans Herz gelegt: eine perfekt abgeschmeckte Verführung zum Tanzen, die ironischerweise die Hemmschwelle thematisiert, die viele spüren, wenn sie in einem angesagten Club an der Wand lehnen und sich nicht so recht trauen. „I’m the worst you’ve ever seen, I’m as groovy as a bamboo“, singt Flore Benguigui am Anfang, spürt dann jedoch wie ihr die Musik und der Groove in die Knochen kriechen, die Haut zum Kribbeln bringen und die Beine zucken lassen: „I feel something in my knees, is it music or new voodoo?“

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