Im Sommer 2017 ist ihr Debutalbum eingeschlagen und hinterließ Krater der Bewunderung weit über
Deutschland hinaus. Das tönende Geschoss hieß «Sophia Kennedy», nach der in Baltimore, USA, aufgewachsenen und in Hamburg lebenden Musikerin selbst betitelt. Kennedys Kunst preist den Wandel mit ein: Sie taumelt, sie torkelt, als wäre sie auf dem Heimweg nach einer langen Nacht. Die Musik flattert, nicht alle Streicher und Synthies sind genau gestimmt. Der Boden schwankt. Und doch hat die Musik mehr Platz zum Atmen. Sie ist kaputter und wirkt lebendiger. Es ist noch immer Sophia Kennedy, wie wir sie lieben. Aber sie ist jetzt viele. «Monsters» ist Musik zur bipolaren Gegenwart.
Ein Album, das die Fliehkräfte der Zeit nicht abwehrt, sondern in dreizehn Songs zum Tanz bittet.

 

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