Kapa Tult
Ein Album wie ein Vulkan: All about Ängste, Leistungsdruck, Datig-Chaos, Einsamkeit, Überforderung, Late Capitalism-Kritk - und trotzdem tanzen? Der Indie-Band Kapa Tult gelingt es auf ihrem neuen Album „Immer alles gleichzeitig“, das Erleben der Gen-Z in leichtfüßige Hooks zu packen–der Sound ist roh, intim und angenehm grungy. Das zweite Album der „Verheißung aus Leipzig“ (Linus Volkmann, Musikexpress) zeigt folgerichtig einen brodelnden Vulkan auf dem Cover.Inside: „NDW-Pling-Plong verschränkt mitentfesselter Bratgitarre und ausgefeiltem Songwriting“. Tagebuchartige Texte zeichnen die Lieder von Kapa Tult aus, wortgewandt und relatable für krisengeschüttelte Indiefans. Die 13 Tracks der Platte wurden im Sommer 2025in nur 5 Tagen live eingespielt. Als klassische Liveband führte hier für Kapa Tult natürlich kein Weg an Produzenten-Großmeister Moses Schneider(u.a. Beatsteaks, Ätna, Tocotronic) vorbei. Epische Keyboardsolos, mehrstimmige Gesänge, verzerrten Gitarren, dazu locker-flockige Indiepop-Hooks. „Während des Spielens haben wir vor allem auf Moses Körpersprache geachtet: Wenn er mit dem Kopf genickt hat, wussten wir: Der Take könnte gut werden. Dann haben wir uns umso mehr ins Zeug gelegt. Im Laufe der Produktion wurde immer klarer, dass der Sound sehr trocken wird. Insbesondere Moses hat dann darauf geachtet, dass das auch durchgezogen wird. Es gab quasi ein Hall-Verbot, dadurch ist der Sound seeehr direkt. Wir wollten es so echt und so live wie möglich klingen lassen.